Anarcho-Kapitalismus

Wer seine Freiheit liebt, der hat es schwer in der heutigen Zeit. Ich habe den Eindruck, dass ich Eigentum des Staates sein muß. Denn dieser mischt sich zunehmend in alle Bereiche meines Lebens ein, entscheidet an meiner Stelle über Dinge, die nur mich und meine Mitmenschen etwas angehen. So bestimmt dieser Staat z.B. schon lange darüber mit wem ich welche Verträge schließen oder welche Substanzen ich zu mir nehmen darf, gibt mir über Wehrpflicht, Schulpflicht und Arbeitsverbote sogar vor, wie mein Leben zu verlaufen hat. Auch stiehlt er mir regelmäßig in Form von Steuern einen erheblichen Teil meines Eigentums. Ja, zunehmend verbietet mir dieser Staat auch eine eigene Meinung, indem er z.B. willkürlich darüber bestimmt, wer sich Religionsgemeinschaft nennen darf oder indem er das Propagieren von anderen als seinen eigenen historischen Wahrheiten unter Strafe stellt. Der Staat versucht mehr und mehr sämtliche Bereiche des Lebens der Bürger unter seine Kontrolle zu bringen und schneidet ihnen dabei sämtliche Fluchtwege ab.

Ein Heer von Bürokraten, die alle ihre Pöstchen dem Staat verdanken versucht täglich seine Existenzberechtigung durch einen Wust von neuen Vorschriften zu rechtfertigen, um Probleme zu lösen, die in der Regel entweder keine sind oder durch andere Bürokraten verursacht wurden. Und das mit verheerenden Folgen. Ein kleiner Teil der Lösungen bewirkt nur teilweise und sehr ineffektiv das, was sie bewirken sollen. Die Restlichen bewirken sogar regelmäßig das Gegenteil dessen was sie eigentlich bewirken sollten. So versucht der Staat schon lange die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, mit dem Resultat, dass es immer mehr davon gibt. Oder er versucht Menschen vor den schlimmen Folgen mancher Drogen zu schützen, mit dem Resultat, dass es mehr Drogentote und mehr Drogenkriminalität gibt etc.. Seit neustem versucht dieser Staat ernsthaft seine Bürger vor Terroristen zu schützen. Wir werden dadurch nur eine weitere Eskalation dieses Bereiches erleben. Warum sollten Bürokraten auch Probleme lösen? Wären sie damit erfolgreich, würden sie sich schließlich selbst arbeitslos machen. Nein, Bürokraten lösen keine Probleme. Das Wesen der Politik ist und war immer Menschen gegeneinander aufzubringen: Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber, Arme gegen Reiche, Alte gegen Junge, Patienten gegen Ärzte, Mieter gegen Vermieter, Fleißige gegen Faule, Verbraucher gegen Hersteller, Frauen gegen Männer, Kinderreiche gegen Kinderlose, Nichtraucher gegen Raucher und in letzter Konsequenz sogar Völker gegen Völker. Und das alles nur um die Machtprivilegien der im Staate tätigen Klasse zu sichern.

Doch damit nicht genug. Die bestehende Macht reicht der Bürokratenklasse noch nicht aus und deswegen versucht sie ihre Macht weiter auszudehnen. Neue Superstaaten wie die EU oder die UNO sind längst in der Mache mit dem langfristigen Ziel eines Weltstaates, welchem dann niemand mehr entkommen kann. Größere Staaten, das bedeutet auch noch mehr Pöstchen und noch mehr Möglichkeiten auf Kosten anderer zu leben. Ja, das ist doch eigentlich alles, worum es in der Politik geht. Jeder versucht auf Kosten aller anderen zu Leben. Politik ist also nichts anderes, als institutionalisierter Bürgerkrieg.

Dabei ist der Gipfel dieses perversen Spielchens, dass dies alles angeblich nur zu meinem eigenen Wohl geschieht. Wer sich allerdings weigert die Segnungen des Staates zu empfangen, also z.B. versucht die Früchte seiner Arbeit selbst zu verwalten oder wer sich anschickt selbst darüber zu entscheiden welche Substanzen er zu sich nimmt, der hat schnell einen bewaffneten Schlägertrupp des Staates vor der Tür, der ihm diese Flausen austreibt.

Schluss damit!

Der Anarcho-Kapitalismus kann zeigen, dass der Staat weder notwendig noch brauchbar ist. Der Leviathan ist ein Monster, der von den Stärksten und Korruptesten einer Gesellschaft benutzt wird um auf Kosten der Ehrlichen und Schwachen zu leben. Ich brauche niemanden der mir sagt, was für mich gut oder schlecht ist. Und erst recht brauche ich niemanden, der sich in die friedlichen Kooperationen mit meinen Mitmenschen gewaltsam einmischt. Ich weigere mich einer Institution wie dem Staat, auf dessen Konto die größten Massenmorde der Menschheitsgeschichte gehen meine Sicherheit anzuvertrauen. Der Staat mit seiner Politik ist das Problem und nicht die Lösung. Treten wir also diesem Monster mit Entschlossenheit und aller Härte entgegen! Holen wir uns die Kontrolle über unser Leben zurück!

Jeder der glaubt sich selbst zu gehören und in Eigenverantwortung leben zu können wird auf dieser Seite viele Argumente und hoffentlich auch ein paar Perspektiven finden.

Viel Spaß dabei!

Quelle: http://www.anarcho-kapitalismus.de/

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